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Tief, tief, tief unten im Meer

Das Buch Tief, tief, tief unten im Meer von Maxime Lebrun ist im Jahr 2017 im 360 Grad Verlag erschienen. Es zeigt die riesige Artenvielfalt im Meer. Eine Schildkröte und ihr Freund, der Clownfisch machen sich auf den Weg neue Orte im Ozean zu entdecken. Dabei schwimmen sie mit jeder Seite immer weiter hinab ins Meer und entdecken dabei ganz viel Neues. 

Der Text ist kindgerecht gehalten und teilweise in Reimen geschrieben. Auf mich persönlich wirken die Reime teilweise aber etwas erzwungen. Es gibt einerseits den Text, der durch die Geschichte führt und andererseits findet man auf jeder Seite auch kurze Sätze in Sprechblasen oder mit Fragen, welche an den Leser gerichtet sind. Die Antworten sind dann meist unter einer Klappe zu finden. Toll finde ich die vielen verschiedenen Klappen. 

Ich finde die Illustrationen sehr ansprechend. So sind die Farben sehr harmonisch gewählt worden, wodurch die Bilder gute Stimmung verbreiten. Die Tiere werden sympathisch und lebendig dargestellt. Allgemein finde ich, dass dem Leser nur schon durch blosses Anschauend des Buches gute Laune vermittelt wird.

Positiv überrascht wurde ich davon, dass der Haifisch wohl als gefährlich, nicht aber als das blutrünstige Tier dargestellt wird, wie dies in teils anderen Büchern der Fall ist. 

Auch sehr gefallen hat mir, dass auch ich beim Lesen etwas lernen konnte. So wusste ich beispielsweise nicht, wie viele Herzen eine Krake hat oder wie schwer das Gehirn eines Blauwals ist.

Ganz am Ende des Buches hat es eine aufklappbare Seite mit vielen verschiedenen Tieren, welche man im Buch suchen kann. Da kommen alle Wimmelbuchfans auf ihre Kosten.

Die Seiten sind aus relativ dicker Pappe und sollten Kinderhänden gut standhalten. Die Klappen sind, wie in den meisten Klappbüchern, eher dünn und müssen je nach Umgang damit vielleicht mal angeklebt werden.

Ich finde es für Kinder und Erwachsene ein sehr schön anzuschauendes Buch in dem alle noch etwas lernen können und es viel zu entdecken gibt. Die Altersempfehlung von drei Jahren finde ich passend. Sofern das Kind bereits früher mit den dünnen Klappen umgehen kann, würde ich das Buch „Tief, tief, tief unten im Meer“ auch schon Kindern ab zwei Jahren empfehlen. 

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