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Der kleine Bär und das Meer

Wahrscheinlich haben wir alle schon einmal etwas verloren, das uns wirklich wichtig war und wir einfach nicht mehr finden konnten. So kennen wir wahrscheinlich auch alle dieses Gefühl der Verzweiflung, wenn es trotz riesiger Suchaktion verschwunden bleibt. Irgendwann bleiben nur noch die Erinnerung und die Hoffnung, dass es vielleicht doch noch plötzlich auftaucht. 

Über diese verzweifelten Gefühle des Verlustes geht es in „Der kleine Bär und das Meer“ von Tom Percival. Das Bilderbuch ist im Januar 2020 im Loewe Verlag erschienen und umfasst 32 Seiten. Es wird für Kinder von vier bis sechs Jahren empfohlen.

In dieser Geschichte geht es um Sofie und ihren Bären, der bereits ihrem Grossvater und ihrer Mutter gehört hatte. Weshalb ihr der Bär sehr viel bedeutet und sie ihn überall hin mitnimmt. Doch im Urlaub am Meer verliert sie ihn plötzlich, als Sofie vor einem Gewitter fliehen muss. Das Meer sieht den Bär alleine am Strand und weiss sofort, dass das Mädchen sehr traurig ist und möchte den Bären deshalb unbedingt zurückbringen. So schickt das Meer den Bären auf eine lange und abenteuerliche Reise: manchmal reist der Bär mit einem Fischschwarm, dann auf dem Anker eines grossen Schiffes oder auf einem Stück Schwemmholz. Aber an keiner Küste der Welt ist der Bär zu Hause. So geht die Suche in den Seen, Flüssen und Bächen weiter. Und plötzlich, wird der Bär von einem Mädchen gefunden und dieser scheint endlich zu Hause zu sein. 

Das Bilderbuch wurde in sanften Farben und mit wunderschön stimmungsvollen und zur Geschichte passenden Bildern illustriert. 

„Der kleine Bär und das Meer“ ist eine poetische und zauberhaft bebilderte Geschichte, in der sogar das Meer mithilft ein Mädchen wieder glücklich zu machen. Kurz gesagt: ein wunderschönes und empfehlenswertes Bilderbuch.

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