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Pettersson und Findus – Pettersson zeltet

Geht ihr auch in die Bibliothek um euren Nachwuchs (und euch selber) mit Buchnachschub zu versorgen? Kindeins hat zwei Lieblingsbuchreihen, wenn in der Bibliothek davon ein Buch verfügbar ist, muss es unbedingt mit. Zum einen sind dies sämtliche Pettersson und Findus Bücher. Er liebt diese Geschichten. Bereits mein Mann hat sie als Kind geliebt. In meiner Kindheit sind diese Bücher leider an mir vorbei gegangen, dafür habe ich sie jetzt lieben gelernt.

Welche Buchreihe sonst noch ausgeliehen werden muss, das verrate ich euch in einem späteren Beitrag.

Das Buch von Pettersson und Findus „Pettersson zeltet“ ist im Jahr 1993 im Oetinger Verlag erschienen und wurde von Sven Nordqvist geschrieben. Die Geschichte umfasst 26 Seiten und wird für Kinder von vier bis sechs Jahren empfohlen.

In diesem Band finden Pettersson und Findus auf dem Dachboden ein Zelt und Findus weiss nicht was das ist. Pettersson versucht dies zu erklären und dabei kommt ihnen die Idee einen Ausflug um den See herum zu planen, um dort zelten und fischen zu können. Nebenbei möchte Pettersson gerne seine neue Erfindung zum Fischen ausprobieren, er hat nämlich eine Flitzbogenwurfangel entworfen. Da die die Hühner auch unbedingt zelten möchten, müssen Pettersson und Findus ihre Pläne aber abändern. Wo sie ihr Zelt aufstellen werden möchte ich euch noch nicht verraten.

Ich finde, dass diese Geschichte relativ viel Text hat (wie in alle Pettersson Geschichten). Aber es ist einfach geschrieben und gut zu lesen. Aufgrund des längeren Textes und der vielen Geschehnisse, können die Bilder nur einen Teil der Geschichte optisch wiedergeben. Aber die Illustrationen sind, wie gewohnt, so detailreich (zum Beispiel tragen die Schnecken passend zur Geschichte kein Häuschen, sondern ein kleines Zelt) und teilweise ähnlich einem Wimmelbuch. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken, auch für Erwachsene. Und ich kann wirklich verstehen, weshalb Kindeins die Pettersson und Findus Bücher so liebt. 

In diesem Band erleben Pettersson und Findus ein wirkliches Abenteuer, auch die Bilder sind stellenweise etwas düster gestaltet: zum Beispiel sehen sie einen riiiiesigen Hecht im See, welcher in der Geschichte immer wieder kurz auftaucht oder die Dunkelheit und die verschiedenen Geräusche abends im Zelt werden thematisiert. Je nach Kind (und Alter) kann es eventuell nötig sein, diese angsteinflössenden Stellen gemeinsam zu besprechen.

Auch wenn es andere Pettersson und Findus Bücher gibt, welche mich etwas mehr berühren, empfehle ich „Pettersson zeltet“ sehr gerne weiter. Denn ich empfinde die Geschichte sehr abwechslungsreich: von witzig, bis angsteinflössend. Und die Zeichnungen sind, wie in jedem bisher gelesenen Pettersson und Findus Buch einfach toll.

Was muss bei euch in der Bibliothek jeweils unbedingt mit?

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